Als Frau unter den Heros

Arbeiten in einer Männerdomäne

Berufliche Sicherheit, aber keine Langeweile – ein Traum, den viele haben. Lena Korte hat ihn sich nicht nur beruflich, sondern auch privat in der Heimat erfüllt.

Lena Korte arbeitet in einer Männerdomäne: Glasveredelung. „Anfangs war das eine Herausforderung –viele im Team sind außerdem schon über 25 Jahre im Betrieb. Die ‚alten Hasen‘ mussten sich genauso an mich gewöhnen, wie ich mich an sie“, erinnert sich die 23-Jährige an den Beginn ihrer Ausbildung bei Hero-Glas in Dersum. Die Heederin ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Außerdem lagen die Vorteile für sie auf der Hand: „Die Mitarbeiter haben viel Erfahrung und können sich stets auf ihr Team verlassen. Besser kann man es eigentlich nicht haben.“ Dass die Mitarbeiter schon so lange bei Hero-Glas sind, hat sie beeindruckt. „Ich bin offensichtlich nicht die einzige, die das Betriebsklima hier überzeugt hat“, lacht sie.

Seit dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung zur Industriekauffrau ist Korte mitverantwortlich für den Einkauf sämtlicher Rohstoffe für die Produktion, wobei Glas der Rohstoff ist, der allein in ihren Verantwortungsbereich fällt. Wenn jemand kurzfristig meldet, dass eine bestimmte Glassorte für ein Projekt benötigt wird, hängt es an ihr, ob der Auftrag klappt. „Da kann es manchmal auch brenzlig werden“, erzählt sie, „dann ist mein Fingerspitzengefühl gefragt, um das Glas schnell bei einem der Lieferanten zu bekommen.“

Sichere berufliche Perspektiven bieten

„Heutzutage ist es nicht mehr selbstverständlich, vom Unternehmen nach der Ausbildung übernommen zu werden. Ich bin froh, dass Hero-Glas mir eine Perspektive geboten hat.“ Die gelernte Industriekauffrau fühlt sich mittlerweile pudelwohl in ihrem Beruf und ist stolz, ein Teil des großen Teams zu sein. „Was mich begeistert, ist zu sehen, wie aus Rohglas ein fertiges Produkt wird“, erzählt die junge Heederin. Einerseits spielt Glas in der modernen Architektur eine große Rolle, andererseits bietet es technisch immer mehr Möglichkeiten: zum Beispiel Alarmglas oder schmutzabweisende Beschichtungen. Innerhalb der drei Jahre, die sie bereits für das Glasveredelungsunternehmen arbeitet, „Heutzutage ist es nicht mehr selbstverständlich, vom Unternehmen nach der Ausbildung übernommen zu werden. Ich bin froh, dass Hero-Glas mir eine Perspektive geboten hat.“ Die gelernte Industriekauffrau fühlt sich mittlerweile pudelwohl in ihrem Beruf und ist stolz, ein Teil des großen Teams zu sein. „Was mich begeistert, ist zu sehen, wie aus Rohglas ein fertiges Produkt wird“, erzählt die junge Heederin. Einerseits spielt Glas in der modernen Architektur eine große Rolle, andererseits bietet es technisch immer mehr Möglichkeiten: zum Beispiel Alarmglas oder schmutzabweisende Beschichtungen. Innerhalb der drei Jahre, die sie bereits für das Glasveredelungsunternehmen arbeitet, konnte sie zusehen, wie das Unternehmen immer weiter wuchs. Inzwischen sind es mehr als 300 Mitarbeiter. Hero-Glas ist mit seinen Tochterfirmen europaweit tätig. 

Heimat ist, wo das ist Herz ist

„In Heede ist man mit jedem per Du und keiner ist anonym. Das ist einfach schön.“ Die vertraute Heimat hält aber auch Herausforderungen bereit: Korte engagiert sich seit 2016 ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe. Sie lernt mit ihnen Deutsch, unterstützt bei Behördengängen, sie kochen gemeinsam und unternehmen Ausflüge. Um den Flüchtlingen die Integration in Heede zu erleichtern, stellt sie Kontakt zu örtlichen Vereinen, wie zum Beispiel dem Fußballverein, her. Derzeit betreut sie mit weiteren ehrenamtlichen Helfern 30  Flüchtlinge. Das macht die Heimat nur noch spannender, findet Korte

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