Andreas Kupers ist beruflich und privat wieder im Emsland angekommen

BvL Group - „Leben im eigenen Garten“

Köln erscheint schon anders als das beschauliche Emsbüren – so viel steht fest. Für zweieinhalb Jahre verschlug es Andreas Kupers in die Großstadt. Zuvor wagte er den kleineren Schritt für ein vierjähriges Maschinenbau-Studium nach Osnabrück. Dann kam er aber wieder zurück ins schöne Emsland – in seine Heimat. Den mehrjährigen „Ausflug“ und auch seine Rückkehr bereut Kupers nicht.

Emsbüren teilt sich in acht Untergemeinden. Es ist ein kleines aber feines Stückchen Erde und hat sich in den vergangenen Jahren stark entwickelt. Daran beteiligt war und ist auch die BvL Group mit aktuell fast 400 Mitarbeitern – zu der auch die BvL Oberflächentechnik GmbH gehört. Dort arbeitet auch Andreas Kupers seit fast 13 Jahren.

Ein schönes Klischee

Es sei schwierig gewesen als Berufsanfänger den passenden Job zu finden. Aber auch der Reiz, einmal eine andere Stadt weiter außerhalb kennenzulernen, war groß. So entschloss sich Kupers für den ersten Job in Köln – als Konstrukteur in den Ford-Werken. „Ich war dort für die Konstruktion einer Außentür für den Ford Kuga zuständig. Das Großstadtleben ist allerdings ein völlig anderes als im Emsland. Während man sich dort neben der Arbeit mal in einem Café trifft, ist man hier im Emsland doch eher in seinem eigenen Garten unterwegs“, führt der 40-Jährige scherzend fort. Der eigene Garten zum Familienheim in idyllischer Lage ist typisch für die Struktur des Emslandes – und schließt in diesem Fall auch Andreas Kupers nicht aus. „Vor fünf Jahren habe ich zusammen mit meiner Frau ein Haus mit allem Drum und Dran gebaut und zwei Kinder bekommen – absolut zutreffend für das emsländische Klischee.“

Selbstverantwortung und Teamarbeit bei BvL

BvL hatte damals eine Stelle als Konstrukteur für industrielle Teilereinigungsanlagen in der Oberflächentechnik ausgeschrieben. Außerdem war ihm das Unternehmen bereits aus einem vorhergegangenen Praktikum bekannt und positiv in Erinnerung geblieben. Zu der Zeit sei die BvL Oberflächentechnik noch recht klein und ein von der BvL Maschinenfabrik abgetrennter Bereich gewesen. Heute arbeiten in den Hallen und Büros der Oberflächentechnik rund 180 Personen. Für Kupers stand fest: „Wenn ich noch einmal ins Emsland zurückgehe, wäre das die Chance. Ich wäre auch gerne noch ein bis zwei Jahre in Köln geblieben. Doch es bot sich einfach an. BvL ist etwas für die Zukunft. Es gibt mir ein sicheres Gefühl, hier zu arbeiten.“

Auch die Struktur des Familienunternehmens gefällt ihm gut. „Wenn es etwas anzumerken gibt, kann man dies auf vielen kleinen Ebenen besprechen und regeln. Es herrscht generell ein enger Kontakt.“ Zudem übernehme man viel Selbstverantwortung und arbeite dennoch in einem großen und starken Team zusammen, wie beispielsweise mit der Fertigung oder auch dem Vertrieb. Diesen Job direkt im Geburts- und Heimatort zu finden, war der Jackpot, fühlt sich Kupers doch sehr in Emsbüren verwurzelt.

Eine Emsland-Clique in Köln

Auch seinen alten Hobbys kann Kupers nun wieder nachgehen. Seit bereits 30 Jahren ist er in der örtlichen Feuerwehrkapelle tätig. Das Vereinsleben und auch das Persönliche kommen laut ihm in der Großstadt etwas zu knapp. Sein Glück: „In der Zeit als ich in Köln war, waren dort noch sieben weitere Emsländer, mit denen man sich regelmäßig getroffen hat. Sie sind aber auch alle in die Heimat zurückgekehrt“, erzählt er.

Andreas Kupers hat sich in seiner Heimat wieder ein Netzwerk aufgebaut und möchte dieses nicht mehr missen. Noch einmal das Emsland und Emsbüren verlassen: Das kann er sich nicht vorstellen. „Mit zwei kleinen Kindern, ist es gut, eben solch ein kleines Netzwerk und die eigenen Eltern bzw. Schwiegereltern sowie die Verwandtschaft in der Nähe zu wissen.“

Unsere Heimathelden Kampagne wird gefördert durch den Europäischen Sozialfonds.

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