Hier bin ich zu Hause

Mit emsländischen Wurzeln global arbeiten als Projektmanager bei Krone

Familienleben konnte sich Thomas Veismann in der Großstadt einfach nicht vorstellen. Einem spannenden Job und abwechslungsreichem Leben hat er den Rücken gekehrt – um in der alten Heimat noch viel mehr zu finden.

Schon während seines Studiums an der TU Kaiserslautern war Thomas Veismann als Prozess- und Projektmanagementberater für einen großen Automobil-Hersteller in Stuttgart tätig. Ein spannender Job, ein abwechslungsreiches Leben in der Großstadt, das alles begeisterte ihn. Doch als sich Familienzuwachs ankündigte, stand Veismann vor einer neuen Herausforderung: Pro und Contra für ein Familienleben in der Stadt oder auf dem Land abzuwägen. „Ich hatte tolle Projekte aus der Automobilbranche auf dem Tisch. Die Aussicht, unser Kind in der Großstadt aufzuziehen, fühlte sich aber nicht besonders gut an.“ Einen Kinderwagen in den zehnten Stock zu tragen, den nächsten Spielplatz erst suchen zu müssen, das alles war wenig verlockend.

Arbeit im Familienunternehmen statt im Konzern

Seine Frau und er entschieden gemeinsam, in die emsländische Heimat zurückzukehren. Eine neue Arbeitsstelle hatte Thomas Veismann bei Krone schnell gefunden. Es reizte ihn, die Branche kennenzulernen und in ein familiengeführtes Unternehmen einzusteigen. „In Süddeutschland habe ich einen börsennotierten Konzern mit allen Vor-, aber auch Nachteilen kennengelernt. Inzwischen bin ich dankbar, bei Krone angekommen zu sein. Das Familienunternehmen wächst seit Jahren, aber die Hierarchien sind flach geblieben.“ Krone ist ein global operierendes Unternehmen im Nutzfahrzeug- und Agrarsektor mit lokaler Verwurzelung im Emsland. Erfolg und Wachstum stellen den 34-Jährigen und seine Kollegen vor neue Herausforderungen. Über die Frage, was ihn antreibt, muss Veismann nicht lange nachdenken: „Das Gefühl, im Unternehmen wertgeschätzt zu werden und noch eine Menge bewegen zu können.“

Heimat, das ist Gemeinschaft

Ausgleich findet der Prozess- und Projektmanager vor allem bei seiner Familie. „Außerdem kicke ich gerne im Altherren-Team des SV Uffeln, wenn die Zeit es erlaubt. Und emotional unterstütze ich den BVB“, lacht er. Für Veismann war der Wechsel der richtige Schritt. „Ich bin eindeutig eher Land- als Stadtmensch. Und mal ehrlich – für Kinder ist es einfach toll, wenn sie im eigenen Garten toben können.“ Was er sich für die Zukunft wünscht? Ganz klar: den emsländischen Weg gemeinsam weitergehen, mit seiner eigenen, aber auch als Teil der „Krone-Familie“.

Für den Familienmenschen bietet das Leben auf dem Land mehr Entfaltungsmöglichkeiten und Freiheiten. „Hier kennt man sich, man hilft sich, man unterstützt sich und hält einfach zusammen. Sei es in der Nachbarschaft, im Sportverein oder auch im Job. Ich lebe gerne hier – hier bin ich zu Hause.“

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