„Meine Heimat hat mich gerufen!“

Ostfriesland, Bayern und zurück als Tourismusfachkraft in der Gemeinde Rhauderfehn

 

Miriam Kulessa ist zurückgekehrt. Die 36-Jährige hat sich nach einiger Zeit in Bayern dazu entschieden in die Heimat zurückzukommen und ist nun sehr glücklich mit ihrer Arbeit bei der Gemeinde Rhauderfehn und ihrem Leben in Ostfriesland.

Als die Chance kam, hat Miriam Kulessa sie genutzt und ging für eineinhalb Jahre nach Bayern. Genauer gesagt nach Hersbruck in der Nähe von Nürnberg. Dort hat sie als stellvertretende Betriebs- und Marketingleitung einer Therme gearbeitet und konnte eine Menge Erfahrungen sammeln. 

Ihr Herz schlägt für Ostfriesland

„Doch irgendwann hat meine Heimat mich gerufen! Ich habe meine Familie und Freunde und das Leben in meiner Heimat Ostfriesland vermisst“, sagt Kulessa. Eigentlich war sie gar nicht auf der Suche nach einer beruflichen Veränderung, doch dann sah sie durch Zufall eine interessante Stellenausschreibung der Gemeinde Rhauderfehn. „Das Anforderungsprofil passte zu mir, die Tätigkeit hörte sich interessant an und vor allem: die ausgeschriebene Stelle war wieder in Ostfriesland.“ Ihr fehlten die gelebten ostfriesischen Traditionen und die  Kultur. „Die ostfriesische Teezeremonie, ‚Snirtje Bra‘, Grünkohlessen oder die Plattdeutsche Sprache – in der Ferne merkt man, wie sehr einen das geprägt hat“, findet Kulessa.

Miriam Kulessa arbeitet mittlerweile schon seit sechs Jahren bei der Gemeinde Rhauderfehn und schwärmt von den neuen Herausforderungen der touristischen Arbeit, die jeden Tag auf sie warten und denen sie sich mit viel Leidenschaft und Enthusiasmus widmet: „Tourismus bedeutet für mich nicht nur die Vermarktung einer Destination sondern auch die umfangreiche Dienstleistung, die dahinter steckt.“ 

Zusammenarbeit wird in Rhauderfehn groß geschrieben!

Gerade arbeitet die Gemeinde an einem besonders umfangreichen Projekt, nämlich der staatlichen Anerkennung Rhauderfehns als Erholungsort. Miriam Kulessa erzählt von den Herausforderungen, die damit einhergehen: „Diese Prädikatisierung ist sehr umfangreich, man kann sagen, dass die gesamte Gemeinde einmal komplett durchleuchtet wird. Wir werden insgesamt etwa zwei Jahre an diesem Projekt arbeiten“.

Diesen Herausforderungen stellt sie sich zusammen mit ihrer Kollegin Maike Sanders. Beide werden in ihrer Arbeit stark von der heimischen Politik und den Leistungsträgern der Gemeinde unterstützt. Ihre Meinung wird sehr geschätzt, sie haben eine große Gestaltungfreiheit und können viele Projekte eigenständig initiieren und umsetzten. Besonders stolz sind sie auf die Früchte, die ihre Arbeit trägt: die Übernachtungszahlen in Rhauderfehn sind seit dem Beginn ihrer Tätigkeit um mehr als 25% gestiegen. Ostfriesland ist für Kulessa längst nicht mehr nur Heimat, sondern auch der Ort, an dem sie sich beruflich verwirklichen kann.

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