SH Holz- und Modulbau steht für schnelle Umsetzung und nachhaltiges Denken

Das Bauen der Zukunft

Das Thema Nachhaltigkeit ist präsenter denn je, auch in Branchen, in denen dies zunächst nicht offensichtlich erscheint. Mit gutem Beispiel geht die SH Holz- und Modulbau GmbH aus Lingen in der Baubranche voran. Mit einem ganz speziellen Vorhaben agierte das Unternehmen nicht nur vorbildlich in Sachen Nachhaltigkeit und Wiederverwertung, sondern unterstützte durch schnelle Umsetzung auch ein wichtiges Projekt für Kinder und Jugendliche in Lingen.

Gebäude aus dem Nichts entstehen lassen, cleveres Denken und eine gute Vorplanung sind die Steckenpferde des Lingener Unternehmens SH Holz- und Modulbau. Eine kurzfristige und flexible Umsetzung spielt eine wichtige Rolle in Zeiten des steigenden Wohnungsbaus. Das weiß auch Stefan Höötmann von SH Modulbau, denn das Unternehmen hat ein besonderes Alleinstellungsmerkmal in der Region. „Wir bauen unsere Gebäude in einer eigenen Montagehalle – von den Tapeten über Fliesen bis hin zu den sanitären Anlagen, fertigen wir alles vor, so dass die fertigen Module am Ende nur noch zusammengefügt werden müssen“, erklärt Höötmann. Da Zusammenfügen der Teile geschieht dann direkt vor Ort auf der Baustelle. Bis zu 80 Prozent der Bauarbeiten ereignet sich deshalb bereits in der Montagehalle.

Ein Bau mit sozialem Aspekt

So war der SH Modulbau auch möglich ein wichtiges Projekt binnen weniger Monate umzusetzen: Den Neubau des Gebäudes für den Stadtteiltreff Stroot. Die Einrichtung ist eine bekannte Institution in Lingen, die dafür gedacht ist, Kindern und Jugendlichen aus den umliegenden Wohngebieten einen Anlaufpunkt zum Spielen und Lernen zu bieten. Zudem finden sie dort Beratung und Unterstützung bei jeglicher Art an Problemen. Den Neubau umzusetzen – und das in einer möglichst kurzen Zeit – war also nicht nur ein bauliches Vorhaben, sondern auch ein wichtiger Auftrag für SH Modulbau mit sozialem Aspekt.

Umnutzung? Mit Modulbau kein Problem!

Da Geld und Zeit knapp für das neue Stroot-Gebäude jedoch knapp waren, bot SH Modulbau die perfekte Lösung: „Die Flüchtlingsunterkunft in Lingen Bramsche wurde nicht mehr benötigt. Auch diesen Bau hatten wir errichtet. Also dachten wir praktisch und nutzten die bereits bestehenden Module der Bramscher Unterkunft für den Neubau im Stadtteil Stroot“, erzählt Höötmann. Das Gebäude musste also umziehen. Doch wie verschiebt man ein ganzes Gebäude? Beim Modulbau ist dies laut Höötmann kein Problem. „Ein weiterer Vorteil ist, dass entgegen eines Massivbaus, einzelne Fertigteile so ausgerichtet werden und konstruiert werden können, dass beispielsweise Grundstücksgrenzen und deren Einhaltung keine hinderliche Rolle für uns spielen“, erläutert Höötmann weiter.

Fertigstellung vor dem Zeitplan

Parallel zu den Abrissarbeiten des alten Gebäudes im Stadtteil Stroot fanden auch die Abbauarbeiten des Modulbaus in Lingen Bramsche statt, woraufhin der Transport der Einzelteile erfolgte. „Wir sind im Februar mit dem Projekt gestartet und bereits am 1. Juni konnte der neue Kinder- und Jugendtreff eingeweiht werden. Wir lagen damit sogar vor unserem Zeitplan“, sagt Höötmann euphorisch.

Die Zukunft mitgestalten

Der Modulbau sei noch recht jung in der Baubranche, doch habe sehr viel Potenzial und Entwicklungsmöglichkeiten. „Es ist uns wichtig, die Zukunft mitzugestalten und uns stetig zu verbessern“, sagt Höötmann. Das Projekt in Stroot sei ein wichtiger Schritt dorthin gewesen ebenso wie ein weiteres Projekt, welches Kindern eine neue Unterkunft bot. Auch in Nordhorn wurde durch SH Modulbau nämlich aus einer Flüchtlingsunterkunft ein Kindergarten inklusive einer Kita erbaut – und das in nur vier Monaten.

Hohe Qualität

Qualitativ unterscheide sich der Modulbau dabei nicht vom Massivbau. „Eher können wir in der Vorfertigung wesentlich durchdachter agieren, beispielsweise auch, wenn es um die Einflüsse des Wetters geht. Wir können bei schlechtem Wetter unsere Modulteile unter kontrollierten Bedingungen in der Halle anfertigen und das lässt sich an der Qualität der Gebäude ablesen.“, erklärt Höötmann.

Er ist davon überzeugt: Der Modulbau ist einer der Lösungen für die Zukunft, und zwar in Sachen Nachhaltigkeit sowie auch für schnelles und günstigeres Bauen. „Mit dem Modulbau sind bereits viele Gebäude entstanden – nicht nur Unterkünfte und Einrichtungen wie diese im Lingener Strootgebiet oder in Nordhorn, sondern genauso Firmengebäude oder ganze Wohnsiedlungen in größeren Städten“, so Höötmann.

Hier erfahren Sie mehr zum Bauprojekt Stadtteiltreff Stroot:

https://sh-module.de/aktuelles/neubau-stadtteiltreff-stroot-jugendtreff-erhalt-neues-modulbaugebaude.html

Unsere Heimathelden Kampagne wird gefördert durch den Europäischen Sozialfonds.

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