Teil von etwas Großem

Hebbelmann bleibt Heimatstadt Papenburg treu

„Ein fertiges Schiff zu sehen und zu wissen, dass man an dem Bau beteiligt war, ist ein unglaubliches Gefühl – man ist Teil von etwas Großem“, sagt Christian Hebbelmann. Vor fünf Jahren begann er ein duales Studium zum Maschinenbauingenieur bei der Meyer Werft in Papenburg und wurde nun übernommen.

In seinem ersten Lehrjahr sowie während seiner Praxissemester im Betrieb absolvierte der gebürtige Papenburger eine Ausbildung zum Industriemechaniker. Für die Studienphasen zog er nach Emden, bevor er sein Studium im Frühjahr 2017 mit seiner Bachelorarbeit abschloss. Nahtlos erhielt Hebbelmann eine Festanstellung in der Abteilung TP im Fachbereich TPM (Maschinenbau) und zog zurück nach Papenburg. Der Berufseinstieg ist ihm leicht gefallen, erinnert sich Hebbelmann, da er seine Kollegen und die verschiedenen Aufgabengebiete bereits in der Ausbildung kennengelernt hatte: „Ich bin stolz, Teil des Teams, aber auch Teil des Unternehmens zu sein. Es ist eine der mittlerweile weltweit wenigen Werften, die im umkämpften Kreuzfahrtschiffbau aktiv ist, die Kreuzfahrtschiffe dieser Größe bauen.“

Eine angenehme Arbeitsatmosphäre

„Die Meyer Werft ist ein großes internationales Unternehmen und dennoch fühlt sich der interne Umgang sehr familiär an. Ich kann mich mit Ideen und Vorschlägen einbringen“, freut sich Hebbelmann. Bei der Arbeit wird es für ihn dank immer neuer Herausforderungen nie langweilig: Innovative Entwicklungen, der Kontakt zu Lieferanten und Reedereien sowie die Möglichkeit viel Verantwortung zu übernehmen, bieten ihm viele Möglichkeiten, Neues zu lernen. Das ist ihm wichtig, denn er möchte sich stets weiterentwickeln. „An der Werft hat mich außerdem überzeugt, dass sie Verantwortung für die Belegschaft, Gesellschaft und Umwelt übernimmt. Sie bietet den Mitarbeitenden viele Angebote aus unterschiedlichen Bereichen, wie Gesundheitsmanagement; z.B. Fitnesskurse, Weiterbildung oder Arbeitsschutz, an. Dadurch bin ich auch als betrieblicher Ersthelfer ausgebildet worden und habe die Möglichkeit verschiedene Seminare zu besuchen.“

Das „Moin“ der Emsländer

In seiner Freizeit besucht der Sportfan regelmäßig Spiele seines Lieblingsvereins SV Werder oder trifft sich zu Kochabenden mit Freunden. Zudem engagiert sich der 23-Jährige in Ferienfreizeiten seiner Gemeinde. Ihm gefällt das Leben in seiner Heimatstadt Papenburg: „Die Emsländer sind einfach freundlich und hilfsbereit. Und ob man die Leute kennt oder nicht: Das klassische ‚Moin!‘ hört man hier an jeder Ecke.“

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