Von Australien und Bremen nach Lohne und Lingen

Zum Leben, Arbeiten und Lernen zurück in die Heimat

Tobias Kuhr aus Wietmarschen-Lohne studiert „Führung und Organisation“ M.A. an der Hochschule Osnabrück am Institut für Duale Studiengänge (Campus Lingen).

Bevor Tobias Kuhr 2015 mit seinem Bachelorstudium der Betriebswirtschaftslehre in Bremen begann, reiste er für sechs Monate nach Australien. „Rauskommen, Neues sehen und fremde Kulturen kennenlernen: Das war der Gedanke hinter Australien.“, erzählt der 26-Jährige von seiner Zeit im Ausland. Während der sechs Monate in Australien bewarb er sich bereits für das Studium in Bremen. „Zu dem Zeitpunkt wollte ich in einer größeren Stadt studieren, deswegen habe ich mich für Bremen entschieden. Auf Dauer war aber klar, dass ich zurück in die Heimat möchte“, so Kuhr.

Im fünften Semester des Bachelorstudiums stand eine Praxisphase auf dem Studienplan. Der gebürtige Lohner bewarb sich dafür bei 3P Services GmbH & Co. KG in Wietmarschen-Lohne.

„3P Services ist ein international tätiges mittelständisches Unternehmen mit über 110 Mitarbeitern, welches in der Region ein hohes Ansehen genießt“, erläutert Kuhr. Neben der Praxisphase ergab sich im siebten Semester die Möglichkeit die Bachelorthesis im Bereich Controlling in Kooperation mit dem Unternehmen zu bearbeiten. Im Anschluss an die Bachelorthesis folgte ein Angebot von 3P Services für ein duales Studium. „Ich bin sehr glücklich darüber, dass 3P Services mir diese Chance ermöglicht. So kann ich mich neben dem Masterstudium auch beruflich weiter entwickeln“, berichtet Kuhr.

An der nahe gelegenen Hochschule Osnabrück, mit dem Campus in Lingen, boten sich attraktive Weiterbildungsmöglichkeiten für ein duales Studium in der Region an. Die Wahl fiel auf den berufsintegrierenden Masterstudiengang „Führung und Organisation“. Dabei wird der Fokus auf die Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Organisation gelegt, um somit eine starke Vernetzung von theoretischem Wissen und praktischen Erfahrungen zu ermöglichen. Das Studienmodell ist so strukturiert, dass berufstätige Studierende pro Semester nicht länger als maximal drei Wochen im betrieblichen Alltag fehlen. „Durch die klare Aufteilung von Theorie und Praxis, lassen sich die praxisrelevanten Themen mit den theoretischen Inhalten wunderbar verknüpfen und analysieren. “, verdeutlicht Kuhr.

Kuhr ist in Lohne verwurzelt und sieht auch seine weitere Zukunft in der Heimat: „Meine Familie und Freunde, die Fußballmannschaft, mein Arbeitgeber und die Hochschule sind hier im Umkreis. Alles ist mit kurzen Wegen schnell erreichbar und ich fühle ich mich hier heimisch“, erklärt Kuhr.

Unsere Heimathelden Kampagne wird gefördert durch den Europäischen Sozialfonds.

Zurück